Dass man mit Zeitprogrammen Verbraucher ausschalten und somit den elektrischen Verbrauch reduzieren kann, ist ein alter Hut. Dennoch wird es erstaunlich wenig genutzt. Einer der Gründe liegt darin, dass Zeitprogramme versteckt in Schaltuhren, Steuerungen oder in der Gebäude-Leittechnik schlummern. Die Programmierung erfordert Spezialwissen von Fachpersonal und damit ist ein flexibles Anpassen durch Produktionsleiter oder Energiemanager eher die Ausnahme. Mal eben ein langes Wochenende oder Brückentag konfigurieren, ist auf die Schnelle nicht umsetzbar.
visual energy bietet hier eine sehr einfache Lösung an: definieren Sie per Mausklick doch einfach die Arbeits- und Nichtarbeitstage im Kalender!
Das Zu- oder Abschalten von Verbrauchern erledigt visual energy dann nach einmaligem Einrichten zukünftig von alleine.
An einem einfachen Beispiel wird es deutlicher:
Ein Galvanikbetrieb möchte die Temperaturen von Bädern an Zeiten, an denen nicht gearbeitet wird herunterfahren. Es muss aber sichergestellt sein, dass rechtzeitig vor Arbeitsbeginn der Frühschicht um 06:00 Uhr die Arbeitstemperaturen erreicht sind. Das entsprechende Zeitprogramm für eine Schaltgruppe sieht dann folgendermaßen aus:

Das Zeitprogramm wird also immer um 03:30 Uhr am letzten Nicht-Arbeitstag aktiv. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass am ersten Arbeitstag um 06:00 Uhr die Bäder bereits seit 2,5h eingeschaltet und somit auf Betriebstemperatur sind. Es bleibt nur noch fortlaufend festzulegen, an welchen Tagen gearbeitet wird. Dazu dient der Standort-Kalender:

Man muss also keinen SPS-Programmierer mehr beschäftigen, wenn man zukünftig noch mehr sparen möchte!
Fragen? office@b-w.at

Ihr Peter Hackl