Der M-Bus, ist eine technische Norm, durch deren Anwendung man Verbrauchswerte als Messdaten übertragen kann.

Der M-Bus war ursprünglich in der Europäischen Norm EN1434 beschrieben. Mittlerweile hat sich der M-Bus zu einem eigenständigen Standard in der Normreihe EN13757 etabliert. Diese Norm beschreibt den M-Bus sowohl für die Verwendung über den Zwei-Draht-Bus als auch für die Funkübertragung.

Der M-Bus ist ein Feldbus für die Verbrauchsdatenerfassung. Die Übertragung erfolgt seriell auf einer verpolungssicheren Zweidrahtleitung von den angeschlossenen Messgeräten (Slaves) zu einem Master. Der Master fragt über den Bus die Slaves ab. Die Stromversorgung der Slaves kann über den Bus erfolgen. Der Master kann ein eigenständiges Gerät oder ein PC mit einem Pegelwandler sein. Die Daten werden üblicherweise mit Geschwindigkeiten von 300 bis 9600 Baud übertragen.

Für die Verkabelung ist keine bestimmte Topologie vorgeschrieben. Man sollte allerdings immer eine geschirmte Leitung verwenden, da EMVStörungen zu massiven Problemen führen können. Des Weiteren sollte man darauf achten, dass die Kabel nicht zusammen mit stromführenden Leitungen verlegt werden. Die max. Länge sollte nicht größer als 300m sein, ansonsten muss man mit einem Repeater (z. Bsp. HD67032M) arbeiten.

Max. 250 Teilnehmer sind erlaubt. Die Datenübertragung vom Master zum Slave erfolgt über die Modulation der Busspannung (0 = 24V / 1 = 38V). Der Slave antwortet dem Master über die Modulation seines Stromverbrauchs zwischen 11 bis 20 mA

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Ihr Erich Buschenreiter